Gedanken der Regie

Das Thema "Krebs" wurde bereits in einigen Filmen behandelt. Im Zentrum stehen dabei meist das Drama der Erkrankung oder die Auseinandersetzungen der Betroffenen damit. Es geht um das Sterben oder um das Gesund werden.

Wir wollen aber keinen Film über "Brustkrebs" drehen. Wir möchten bei diesem Film den Fokus auf das Leben richten. Als Betroffener oder Angehöriger setzt man sich tagtäglich viel mehr damit auseinander, was es bedeutet zu leben. Und so beginnt unsere Geschichte da, wo viele andere aufhören: Nach dem Abschluss der Therapie. Dann, wenn es wieder heißt: "Zurück ins Leben!"

Dies aufzugreifen und zu thematisieren wird oft vergessen. Unsere Hauptfigur Ina muss mit einer scheinbar "unheilbaren" Krankheit leben. Was geschieht mit ihr, wenn die Medizin alles für sie getan hat, was in ihrer Macht stand? Was heißt es nicht zu wissen, ob und wie lange man "gesund" bleibt?

Die tägliche Konfrontation mit sich selbst, mit dem eigenen Umfeld, mit einer großen Unbekannten. Kann man lernen die Krankheit zu akzeptieren, ohne sich von ihr "überwältigen" zu lassen?

Wir wollen mit diesem Film keine Lösungen aufzeigen. Jede Krankheits-geschichte ist individuell und nicht auf andere anwendbar. Jeder Krebspatient
erlebt seine Krankheit anders, und jeder muss seinen Weg selber finden. So tut dies auch unsere Hauptfigur "Ina". Was wird unsere Hauptfigur erleben und wie wird sie ihr Leben meistern?

Es ist eine Geschichte von vielen. Ein Leben, eine Figur, welche einen manch-mal nachdenklich stimmt, dann wieder zum lachen bringt. Eine Geschichte, die nicht so schnell in Vergessenheit gerät.